Rahmen und Stile

Beruf und
Tradition


Aus der Geschichte:

Ähnlich wie in unserem Atelier vergoldeten vor 4000 Jahren schon die handwerker der Pharaonen Statuen, Schmuck und Bildwerke. Auch in Mesopotamien und Assur, Griechenland und im antiken Rom beherrschten Handwerker die Kunst des Vergoldens. Als in der Renaissance Adel und Klerus die Künstler mit Aufträgen geradezu überhäuften, blühte der Vergolderberuf auf, Bilder- und Spiegelrahmen wurden eigenständige Kunstwerke. Ganze Vergolderfamilien liessen sich nahe den Kirchenzentren und Höfen nieder, vererbten Berufsgeheimnisse von einer Generation zur anderen.

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Das Vergolderhandwerk

Materialien und Werkzeuge

Der Vergolder verarbeitet seit Jahrhunderten die gleichen Grundmaterialien:

Holz Kreidegrund Poliment, Blattgold und -silber, Farben  Vergolderkissen, Anschiesspinsel, Goldschneidemesser, Poliersteine, Gravierhaken und diverse Pinsel sind die am meisten verwendeten Arbeitsgeräte (siehe auch Bilder rechts).

Das Blattgold ist 1/10000 "dick" und darf nicht mit den Händen angefasst werden. Es wird mit einem Goldmesser auf die benötigte Grösse geschnitten. Den Goldton gibt es in unterschiedlichen Varianten, der auch den Karatgehalt des Goldes 
bestimmt.

Eingefasste Achatsteine

Eingefasste Achatsteine zum Polieren der Polimentvergoldung

Heft mit 25 Goldblättchen, Handelsverpackung

Heft mit 25 Goldblättchen,

Lederkissen mit Anschiesspinsel und Blattgold

Lederkissen mit Anschiesspinsel und Blattgold


Unser Vergolderberuf mit seiner Geschichte und den handwerklichen Arbeitstechniken die bis heute unverändert sind, gibt uns mit seiner Vielseitigkeit auch in der heutigen Zeit die Möglichkeit individuell und kreativ zu sein. 

Ob  reichverzierte Goldrahmen nach altem Vorbild, antike Spiegelrahmen restauriert, moderne Rahmen in den verschiedensten Oberflächenbearbeitungen oder einfache Holzrahmen entstehen, bei uns ist das Handwerk im Vordergrund.
Rahmen-Werkstatt Dobi
Rahmen-Werkstatt Nydeggstalden 10 3011 Bern Tel / Fax 031 311 38 01